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Liebe Leser,

vor einiger Zeit, als ich meine Laufbahn als Selbständiger startete, habe ich mal einen Werbebrief verfasst, über den ich gerade beim Aufräumen wieder gestolpert bin. Hab ihn mit Abstand wieder gelesen und muss sagen, was ich damals schrieb, stimmt noch immer. Und da man nichts wegwerfen sollte, stelle ich ihn nun hier online, weil er mich, meine Leistungen und auch meine Auffassung von Service und Kundenorientierung recht gut wiedergibt. Wünsche Spass beim Lesen und – naja 😉 – würde mich auch über eine Kontaktaufnahme freuen, wenn ein unwiderstehlicher Wunsch besteht meine Leistungen in Anspruch zu nehmen 😉 …

Und nun hier der Brief :

Betreff : Anton Kejr, unabhängiger und erfahrener EDV-Fachmann mit dem besonderen Fokus auf Service und Kundenzufriedenheit, optimiert für Sie Ihre Informationstechnologie (IT) zu fairen Konditionen

Sehr geehrter Hr.XY.,

fast 30 Jahre habe ich als Entwickler und Systemarchitekt bei SIEMENS gearbeitet und dort an vielen Projekten mitgearbeitet. Ich habe während dieser langen technischen Laufbahn mein Handwerk gründlich gelernt. Durch die vielen verschiedenen Tätigkeiten konnte ich gut ausprobieren, was mir Spaß macht und was nicht.

Der mehrjährige Ausflug in das reine Management war zum Beispiel gar nicht nach meinem Geschmack. Ich war froh, als ich die Gelegenheit hatte, wieder näher an die Technik und vor allem an den Kunden (egal ob intern oder extern) zurück zu kommen. Gerne gab ich damals die Leitung meiner Einheit wieder auf und eröffnete stattdessen als Dienstleister ein internes Supportcenter für die gesamte Microsoft-Technologie. Mit guten Kontakten zu Microsoft in Redmond, USA ausgestattet, griffen ca. 1500 Kollegen gerne auf meinen Dienst zurück. Sie reagierten ziemlich ungehalten, als nach mehreren Jahren erfolgreicher Arbeit diese Dienstleistung einer der regelmäßigen Sparmassnahmen zum Opfer gefallen ist.

Die Arbeit direkt mit dem Kunden hat mich jedenfalls immer am meisten befriedigt. Darunter verstehe ich nicht nur das möglichst schnelle und genau Erfassen der Bedürfnisse eines Kunden, seine „Schmerzen“, die er gerne gelindert sehen möchte. Neben der Konzeptarbeit und dem Erbringen der vereinbarten Leistung, der eigentlichen Entwicklungsarbeit, ist auch der spätere Support für mich sehr wichtig. Mein Anspruch ist es einfach, dem Auftraggeber einen möglichst perfekten Service zu bieten. Und darunter zählt für mich eben auch, den Kunden nach der Lieferung nicht alleine zu lassen.

Dies alles mag zwar trivial klingen, aber ich musste doch immer wieder in meiner Laufbahn sehen, daß dieses einfache Gesetz ständig verletzt wird. Gerade in Großkonzernen liegt der Schwerpunkt oft mehr darauf, dem Kunden recht viele „Features“ zu verkaufen, anstatt das Problem, genau zu verstehen und nur mit dem wirklich notwendigen Aufwand zu lösen. Nach meiner Theorie ist das auch der Grund warum Konzerne meist nur andere Konzerne als Kunden haben.

Ich wollte mich wieder mehr mit „echten“ Kunden mit „echten“, lösbaren Problemen beschäftigen. So kam es, dass ich mich mit 2 langjährigen Kollegen entschloss, unsere eigenen Vorstellungen von einem guten Service in der Selbstständigkeit umzusetzen.

Wir gründeten ein eigenes Unternehmen: system worx PartG. Mein Schwerpunkt liegt dabei in der technischen Arbeit.

Mein Name ist Anton Kejr. Ich bin 53 Jahre alt. Vor langer Zeit habe einmal Informationstechnik studiert. Damals noch mit Lochstreifen und Lochkarten. Ja ich kann sagen, ich habe so ziemlich die gesamte technische Entwicklung in der Computertechnik hautnah miterlebt und erlebe sie weiter. Neben dem dabei nahezu automatischen und stetigen KnowHow-Aufbau, habe ich aber auch gelernt Technik kritisch zu beurteilen. Ich meine damit, dass man nicht auf jeden Zug aufspringen muss . Viele Technologien werden hoch gejubelt und 2 Jahre später spricht niemand mehr davon. Durch die langjährige Erfahrung bekommt man einen Blick dafür, was langfristig von Bedeutung sein wird und was höchstwahrscheinlich wieder in der Versenkung verschwinden wird. Technik ist dazu da, ein Problem zu lösen. Dazu sollte die geeignetste aber auch simpelste brauchbare Möglichkeit verwendet werden. Das Ergebnis muss den Kunden zufrieden stellen, sein Problem lösen oder ihm die Arbeit erleichtern und ihm nicht mit unsinnigen, teuren Features das Geld aus der Tasche ziehen. Dieser „Ehrenkodex“ mag veraltet erscheinen, aber ich mag ihn nicht ändern und denke er passt auch in unsere heutige Zeit.

Lassen Sie mich kurz, anhand eines erst kürzlich abgeschlossenen Projekts für eine Personalagentur im Frankfurter Raum, erläutern, wie es mir gelingt, meine Überzeugungen in der Praxis umzusetzen.“

Ein Geschäftsführer einer kleinen Personalagentur mit 8 Leuten, erzählte mir zufällig beim Mittagessen, dass er gerne seine Stellenangebote zeitnah auf ihrer Webseite im Internet platzieren würde. Er möchte, dass diese über Google und anderen Suchmaschinen gefunden werden. Er fragte mich, wie denn so was geht und dass manche seiner Konkurrenten das wohl geschafft hätten. Ich antwortete spontan, dass dies nicht wirklich ein Problem sei. Sie müssten ihre Angebote nur auf ihre Webseite platzieren und diese Webseite bei einigen kostenlosen Job-Suchmaschinen eintragen. Er war leicht elektrisiert und fragte nach, wie das denn funktioniert und ob sie das auch als Nicht-Techniker hin bekommen könnten. Auf Nachfrage erzählte er mir dann noch, daß ihre Webseiten von einem freiberuflichen Webdesigner gepflegt werden, der auf Anfrage und wenn er gerade Zeit hat, gewünschte Inhalte auf ihrer Webseite veröffentlicht. Damit ist natürlich keine zeitnahe Veröffentlichung möglich und der Service des Webdesigners ein steter Quell von Unzufriedenheit. Ich erklärte ihm dann, dass es Redaktionssysteme für Webseiten gibt, die es auch dem Nichtfachmann erlauben, Texte und Dateien im Netz zu publizieren/veröffentlichen. Daraufhin bat er mich ihm doch ein Angebot zu machen und brachte noch ein weiteres Problem auf den Tisch, das ihn beschäftigt:

Er und seine Mitarbeiter bekommen ständig Profile von Stellensuchenden als Mail zugesandt. Oft passen sie gerade nicht, oder nicht auf die ausgeschriebenen Stellen, aber sind trotzdem interessante Kandidaten. Diese Profile liegen dann in der Mailbox oder unsystematisch auf den PCs. Oft haben sie selbst Probleme, diese wiederzufinden. Und Zugriff auf die Profile der Kollegen hat keiner. Dadurch arbeiten sie letztlich suboptimal und sind dauernd auf der Suche- ein echter Zeitfresser!

Auch hier die Frage, ob ich darauf eine Antwort hätte. Aus meinen langen Jahren der Erfahrung konnte ich ihm auch hier eine Perspektive geben : „Eine Internetplattform, der sie die Profile mit Anhängen per Mail einfach weiterleiten können und die dort automatisch abgelegt werden. Dadurch wird die tägliche Arbeit nicht unterbrochen. Die Plattform ist dann bei Bedarf für jeden Mitarbeiter durchsuchbar “ Er war begeistert und bat mich auch diese Plattform ins Angebot aufzunehmen.

Zum Abschluss brachte er dann auch noch seine Befürchtung zum Ausdruck, daß dies wohl doch zu teuer für ihn werden könnte. Ich beruhigte ihn und sagte ihm, er soll doch das Angebot einfach mal abwarten. Die aufgezeigten Produkte sind alle „Open Source“ und kosten ihn daher nichts. Er müsste nur meine Arbeit bezahlen. 2 Tage später schickte ich ihm das versprochene Angebot und bekam folgende Reaktion per Mail :

…habe ich das richtig verstanden, das das alles ist/ Rundumsorglospaketzumadequatenpreis?“

Er war also ganz offensichtlich nicht über den Preis erschrocken -eher im Gegenteil- und ich hatte den Auftrag und er nach 4 Wochen sein System auf einem gemieteten Server, bei dessen Auswahl ich ihn ebenfalls beraten habe.

Seine Reaktion auf ein späteres kleines technisches Problem ist einer der Gründe, warum ich diese Arbeit so gerne mache:

…danke für die schnelle Reaktion – Dein Service ist wirklich empfehlenswert!!“

Solche Erfolgserlebnisse bestätigen und motivieren mich immer wieder aufs neue …

Bei diesem Projekt kam im übrigen sehr moderne Technik und mehr konventionelle Technik zum Einsatz. Beides hat seinen Platz …

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen Eindruck vermitteln, wie ernst ich meine Arbeit nehme und wie sehr der Kunde bei mir im Mittelpunkt steht. Mit diesem Brief möchte ich Sie als Kunden gewinnen. Es würde mich sehr freuen mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch Ihre besondere Situation zu beleuchten und herauszufinden, ob und wie ich Ihnen helfen kann. Wenn Sie das wollen, dann rufen Sie mich bitte an.

Meine Telefonnummer lautet : 0176 640 428 76

Mit freundlichen Grüßen

Anton Kejr

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